6 Schritte zur perfekten Getränke-Kennzeichnung
Die Getränkeindustrie stellt besondere Anforderungen an die Produktkennzeichnung. Ob Flaschen aus Glas und PET, Aluminiumdosen oder Trinkkartons: Automatische Kennzeichnungslösungen müssen noch in der Abfülllinie variable Daten wie Haltbarkeitsdatum und Barcode auf verschiedene Produkte und Verpackungen aufbringen. Zur industriellen Getränkekennzeichnung werden vornehmlich Laserbeschrifter oder Tintenstrahldrucker eingesetzt. Alle Kennzeichnungssysteme haben spezifische Vorteile. Folgende Fragen helfen Ihnen bei der Entscheidung, welches System für Ihre Anwendung das richtige ist!
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Inhaltsverzeichnis
Die sechs entscheidenden Fragen
1. Welches Material wird gekennzeichnet?
Die in der Getränkeindustrie zu kennzeichnenden Materialien sind äußerst vielfältig. Allein bei Getränkeflaschen können zum Beispiel Glas, PET, Sleeves, Papieretiketten, Schraubverschlüsse aus Kunststoff und Metall oder Kronkorken gekennzeichnet werden. Neben den Materialien sind auch deren Farben zu berücksichtigen und welcher Kontrast dazu gewünscht ist.
2. Enthalten die Getränke Alkohol?
Bei der Kennzeichnung von Getränkeflaschen mit alkoholischem Inhalt sollte auf Alkoholresistenz der Codierung geachtet werden. Eine Laserbeschriftung ist zuverlässig abriebfest und nicht entfernbar. Für Tintenstrahldrucker stehen ebenfalls spezielle haftungsstarke Tinten zur Verfügung.
3. Bildet sich bei der Abfüllung Kondensat?
Im Falle von Kondensatbildung muss das Kennzeichnungssystem eine Codierung aufbringen können, die zuverlässig haftet. Spezielle Tinten wie die "Black wet progress ink" für Linx CIJ-Drucker bringen diese Eigenschaft mit.
4. Werden Einweg- oder Mehrweg-Produkte gekennzeichnet?
Kennzeichnungen von Mehrwegflaschen müssen entfernbar sein. Hier eignen sich dauerhafte Codierungen nur, wenn sie auf Sleeves oder Papieretiketten erfolgen. Für Einweg-Gebinde ist auch die Laserbeschriftung mit CO2-Lasern oder Faserlasern gut geeignet.
5. Wie hoch ist die Produktionsgeschwindigkeit?
Das Kennzeichnungssystem sollte mit der Produktionsgeschwindigkeit der Fertigungs- bzw. Abfülllinie mithalten können. Besonders hohe Codiergeschwindigkeiten erzielen sowohl Beschriftungslaser als auch Continuous-Inkjet-Drucker. Bei CIJ-Druckern gilt: Je kleiner das zu druckende Layout-Raster, desto höhere Geschwindigkeiten sind möglich.
6. Welche Bedingungen herrschen in der Produktionsumgebung?
Passt das Kennzeichnungssystem zu den Bedingungen vor Ort? Laserbeschrifter oder Tintenstrahldrucker müssen sich in der Getränkeindustrie unter Umständen in beengte Produktionsumgebungen einfügen können. Beim Einsatz in Bereichen mit hoher Feuchtigkeit oder Nassreinigung sollten sie über eine entsprechende IP-Schutzart (z. B. IP65) verfügen.
Getränke-Kennzeichnung
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- Welche Kennzeichnungsvorgaben gelten für die Getränkeindustrie?
- Welche technischen Herausforderungen gibt es bei der Kennzeichnung in der Getränkeabfüllung?
- Wie finde ich die passende Lösung für meine Produkte und Prozesse?