QR-Codes und ihre nicht ganz so bekannten Varianten
QR-Codes sind längst Standard in Kennzeichnung und Marketing. Doch neben der klassischen quadratischen Variante existieren zahlreiche Weiterentwicklungen mit spezifischen Vorteilen. Ob individuell gestalteter Design-Code, platzsparender Micro-QR, geschützter Secure-QR oder besonders datenstarker iQR-Code – jede Variante erfüllt eigene Anforderungen. Dieser Beitrag zeigt die Unterschiede, Einsatzmöglichkeiten und technischen Besonderheiten und unterstützt Sie dabei, den passenden Code für Ihre Anwendung auszuwählen.
Design-, Frame-, Micro-, Secure- und iQR-Code – Was ist das?
Wenn der Begriff „QR-(Quick Response-)Code“ fällt, haben die meisten Menschen gleich ein Bild im Kopf: Einen quadratischen, zweidimensionalen Code, den man heutzutage auf jeder Menge verschiedener Produkte findet. Egal ob in der Zeitschrift, auf einer Eintrittskarte oder auf dem Getränk, das man sich gerade noch am Kiosk gekauft hat. Überall werden Informationen mit Hilfe eines QR-Codes auf Produkte gebracht. Wer denkt, dieser Code sähe immer gleich aus, der irrt sich! Denn neben dem klassischen QR-Code gibt es auch mehrere Weiterentwicklungen.
Design QR-Code
Die individuellste Variante des QR-Codes ist der sogenannte „Design QR-Code“ oder auch „Custom QR-Code“. Hier wird der QR-Code mit Hilfe eines Schriftzugs, Logos oder Bildes personalisiert und kann sogar grafisch weiter gestaltet werden. Die Grafik wird meist mittig über einen Teil der Daten des Codes gelegt. Da die Daten an mehreren Stellen im Code gespeichert werden, gehen sie dabei nicht verloren.
Frame QR-Code
(c) Bildquelle denso wave.com
Eine Version des Patentinhabers Denso Wave ist der „Frame QR Code“. Hier wird kein Logo über den Code gelegt, sondern der QR-Code in Form eines Rahmens generiert, in dessen freigehaltene Fläche das Logo eingefügt werden kann. Neben Quadraten können auch andere Formen individuell bestimmt werden, wie z.B. Herzen oder Kreise. Der Nachteil eines solchen Codes liegt darin, dass zum Lesen eine spezielle App für Android und iOS genutzt werden muss, da die herkömmlichen Scanner ihn nicht entschlüsseln können.
Micro QR-Code
Eine weitere, eher praktische als künstlerische Variante ist der „Micro QR-Code“. Bei diesem Code befindet sich, statt den üblichen drei Orientierungspunkten, nur einer in der oberen linken Ecke. Bis zu 35 Ziffern können mit dieser QR-Codeart verschlüsselt werden.
Secure QR-Code
(c) Bildquelle denso wave.com
Der „SQRC“ oder auch „Secure QR-Code“ unterscheidet sich äußerlich nicht von den herkömmlichen QR-Codes. Der Clou hierbei ist, dass nicht alle verschlüsselten Daten öffentlich auslesbar sind. Mit dem QR-Code Scanner seines Smartphones kann der Kunde hier nur die Informationen lesen, die für ihn bestimmt sind. Die Mitarbeiter im Geschäft können jedoch mit einem Lesegerät, das auch Secure-QR-Codes entschlüsseln kann, alle Informationen lesen.
iQR-Code
(c) Bildquelle denso wave.com
Die neueste Weiterentwicklung ist der „iQR-Code“. Dieser kann sowohl als Rechteck als auch als Quadrat generiert werden. Daher passt er auch auf Objekte, auf denen für einen quadratischen Code nicht genug Platz wäre oder dieser wegen einer ungünstigen Position, wie bspw. auf einem Flaschenhals, nicht gelesen werden könnte. In der größten Version können in ihm bis zu 40.000 Ziffern verschlüsselt werden. Der herkömmliche QR-Code kommt in seiner größten Version auf 7.089 Ziffern.
QR-Codes in bunt: JAB-Code
Berichtet haben wir darüber hinaus bereits über den “JAB-Code”. Das ist ein bunter QR-Code, der im Vergleich zum herkömmlichen QR-Code die achtfache Datenmenge verschlüsseln kann. Entwickelt wurde er vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT.
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