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50 Jahre Erfahrung in
Mittelstand & Industrie

Kennzeichnungslösungen für die Pharmaindustrie

Sind Ihre Medikamente fälschungssicher?

Nicht alles, was aussieht wie das Original, ist es auch. Das gilt heute für viele Produkte auf dem Weltmarkt – insbesondere für Medikamentenverpackungen. Arzneimittelfälschungen können nicht nur die Gesundheit der Patienten gefährden, sondern auch Pharmafirmen schwer schädigen. Doch wie erkennen Apotheker, Ärzte, Krankenhausmitarbeiter und Endverbraucher fehlerfrei, ob Sie das richtige Präparat oder eine illegale Kopie in den Händen halten?

Die richtige Kennzeichnung trägt maßgeblich zum Fälschungsschutz bei Medizinprodukten bei. Die EU-Kommission hat in der Richtlinie 2011/62/EU festgelegt, dass ab 09. Februar 2019 alle Verpackungen von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln vorgeschriebene Sicherheitsmerkmale tragen müssen. Dazu zählen ein serialisierter Datamatrix-Code sowie ein zusätzlicher Manipulationsschutz für die Verpackung.

Kostenfreie Beratung

Track & Trace: Serialisierung nach dem securPharm-Modell

Ziel ist es, eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Produkte zu gewährleisten und somit Produktpiraterie zu bekämpfen. Die EU-Richtlinie sieht vor, dass alle Verpackungen von verschreibungspflichtigen Medikamenten ein individuelles Erkennungsmerkmal (Unique Identifier) in Form eines maschinenlesbaren DataMatrix-Codes tragen müssen. Dieses muss gleichzeitig auch in Klartext aufgedruckt und in einer definierten Minimum-Druckqualität abgebildet sein. Auf der Verpackung muss ein Produktcode, eine individuelle Seriennummer, die Chargenbezeichnung sowie ein Verfallsdatum zu lesen sein.

Diese Angaben werden an ein nationales Datenbanksystem übermittelt. In Deutschland wird  es von der Initiative securPharm e.V. verwaltet. Das Apothekenpersonal prüft später das Produkt, indem es den Code auf der Packung eingescannt. Dabei werden Serien- und Produktnummer online mit der Datenbank abgeglichen. Ist der zurückgemeldete Status korrekt, kann das Medikament verkauft werden. Das Produkt wird dann als „abgegeben“ im System registriert.

Codierungen drucken mit Inkjet:

Kompakte und robuste Highspeed-Tintenstrahldrucker wie der Markoprint iJET oder der Markoprint IP-JET (mit Schutzart IP65 für nass zu reinigende Produktionsumgebungen) sind speziell für die schnelle und präzise Verpackungsbeschriftung in der Pharmaindustrie geeignet.

Mithilfe unserer leicht zu bedienenden Steuergeräte wie Markoprint XB8JET können bis zu 8 Druckköpfe an bis zu 4 Produktionslinien gleichzeitig angesteuert werden, um Primär- und Sekundärverpackungen effizient zu kennzeichnen.

Siegel-Aufkleber als Manipulationsschutz

Anhand eines Erstöffnungsschutzes müssen Apotheken, Ärzte und Patienten auf einen Blick erkennen können, ob das Arzneimittel noch originalverpackt ist. „Tamper Evidence“ bezeichnet einen sichtbaren Öffnungsbeweis, der eine (unerlaubte) Manipulation entlarven soll.

Tamper Evident Etikettierer

Ob Versiegelung, Verklebung, Zellophanierung oder spezielle Faltlaschen: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese Anforderung umzusetzen. Insbesondere Siegeletiketten (safety seals) bieten jedoch den Vorteil, dass sie sich für alle Arten von Verpackungen von Ampullen über Faltschachteln bis hin zu Tiegeln und vielem mehr sehr gut eignen. Somit muss nicht die gesamte Verpackungsstraße umgebaut, sondern lediglich ein Etikettenspender wie der Tamper Evident in die bestehende Produktionslinie integriert werden.

Selbstverständlich erhalten Sie bei uns auch die passenden Etiketten!

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